Balkonkraftwerke: Förderung für einkommensschwache Haushalte
Sozialer Klimaschutz zeigt Wirkung: Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) gemeinsam mit der Caritas in den kommenden zwei Jahren Menschen mit geringem Einkommen. Ein großer Teil der Kosten für sogenannte Balkonkraftwerke wird übernommen.
Ab Oktober können Interessierte über die Caritas Anträge stellen. Mitarbeitende der Caritas besuchen die Haushalte, prüfen die baulichen Voraussetzungen und beraten bei der Auswahl des passenden Moduls. Für die Anschaffung wird eine Förderung von 90 Prozent der Gesamtkosten gewährt. Damit lassen sich bis zu 500 Euro einsparen – zusätzlich profitieren die Haushalte langfristig durch sinkende Stromkosten.
Die zuständige Senatorin betonte, dass mit der Förderung soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Energieeffizienz zusammengeführt würden. Außerdem ermögliche das Programm, dass einkommensschwache Haushalte ihre Energiekosten reduzieren und damit auch finanziell entlastet würden. Sie hob hervor, dass eine breite Nutzung des Angebots zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz darstelle.
Auch der Leiter des Caritas Stromspar-Checks machte deutlich, dass die Förderung Menschen mit kleinem Einkommen die Chance gebe, aktiv Klimaschutz zu betreiben und zugleich ihre Stromkosten deutlich zu senken.
Förderberechtigt sind Haushalte, die Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, Asylbewerberleistungen, Kinderzuschlag oder BAföG beziehen sowie Personen, deren Einkommen unterhalb des Pfändungsfreibetrags liegt. Für das Programm stehen bis zum 31. Juli 2027 rund 580.000 Euro bereit.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Hamburg/ Veröffentlicht am 08.09.2025