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Photovoltaik startet mit Minus ins Jahr 2026

Photovoltaik startet mit Minus ins Jahr 2026

Der Ausbau der Photovoltaik ist in Deutschland schwach in das Jahr 2026 gestartet. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft wurden im ersten Quartal neue Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 3,5 Gigawattpeak in Betrieb genommen. Das entspricht einem Rückgang von etwa sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grundlage sind Daten der Bundesnetzagentur.

Vor allem im Heimsegment blieb die Nachfrage nach Solarstromanlagen in den ersten drei Monaten erneut deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Hier verzeichnete der Verband ein Minus von 21 Prozent. Vor diesem Hintergrund warnte der BSW-Solar erneut vor weiteren Kürzungen bei der Förderung von Solarstromanlagen. Anlass dafür sind die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die insbesondere Photovoltaik-Dachanlagen betreffen sollen, die ab 2027 ans Netz gehen. Bereits mit dem Solarspitzengesetz hatten sich die Rahmenbedingungen für die Solarenergie Anfang des vergangenen Jahres verschlechtert.

Für die kommenden Wochen rechnet die Interessenvertretung der Branche immerhin mit einer leichten Belebung der Nachfrage. Als Gründe nennt sie die jüngste Energiekrise sowie mögliche Vorzieheffekte, weil Investoren mit weiteren Einschnitten bei der Förderung rechnen. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, machte deutlich, dass ein möglicher kurzfristiger Nachfrageanstieg keine verlässlichen Investitionsbedingungen ersetzen könne. Aus seiner Sicht zeigt die erneute Energiekrise, wie wichtig ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien und von Speichern ist, um Deutschland unabhängiger von teuren Energieimporten zu machen. Wer den Ausbau der Solarenergie jetzt ausbremse, schade dem Wirtschaftsstandort und schwäche zugleich eines der beliebtesten Mittel zur Dämpfung von Energiepreisen in der Bevölkerung.

Nach der Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur durch den BSW-Solar belief sich der Zubau von Photovoltaikanlagen mit Inbetriebnahmedatum im ersten Quartal 2026 auf rund 3,51 Gigawattpeak Bruttoleistung. Damit lag der Zubau in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt sechs Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2025, jeweils bezogen auf denselben Registrierungsstand.

Bei den einzelnen Marktsegmenten zeigt sich ein gemischtes Bild. Im Heimsegment, also bei Photovoltaik-Gebäudeanlagen mit einer Leistung von unter 30 Kilowattpeak, wurden rund 0,85 Gigawattpeak registriert. Das entspricht einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Noch deutlicher fiel das Minus im Gewerbedachsegment aus. Bei Photovoltaik-Gebäudeanlagen mit mehr als 30 Kilowattpeak wurden rund 0,60 Gigawattpeak neu registriert. Das sind 33 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Positiv entwickelte sich dagegen der Zubau bei Freiflächenanlagen einschließlich sonstiger Anlagen. In diesem Bereich wurden rund 1,97 Gigawattpeak neu in Betrieb genommen. Das bedeutet ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch bei steckerfertigen Erzeugungsanlagen, also Balkonsolaranlagen, zeigte sich ein leichter Rückgang. Hier lag der Zubau bei rund 0,09 Gigawattpeak und damit sechs Prozent unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Die Zahlen beruhen auf einer Auswertung des BSW-Solar von rund 143.000 Photovoltaik-Einheiten, die mit Inbetriebnahmedatum im ersten Quartal 2026 bis zum Stichtag 23. April 2026 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur erfasst waren. Maßgeblich war dabei der Datenstand vom 23. April 2026 um 5 Uhr morgens.

Der Verband weist darauf hin, dass eine Auswertung auf Basis des Inbetriebnahmedatums durch Nachmeldungen im Nachhinein stärker verändert werden kann. Gleichzeitig entspricht diese Methode den offiziellen Statistiken der Bundesnetzagentur zu ausgewählten erneuerbaren Energieträgern in der Stromerzeugung. Um Verzerrungen durch Nachmeldungen möglichst gering zu halten, wurden registrierte Inbetriebnahmen innerhalb identischer Registrierungszeiträume miteinander verglichen.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Bundesverband Solarwirtschaft e.V./Veröffentlicht am 02.05.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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