Solarboom durch Krisen: Nachfrage steigt stark
Seit Beginn des Krieges im Iran verzeichnet der Markt für Solaranlagen eine deutlich steigende Nachfrage. Nach Angaben von E.ON Energie Deutschland hat sich die Zahl der Anfragen zuletzt etwa verdoppelt. Unternehmenschef Filip Thon erläutert, dass die Nachfrage aktuell stark zunehme und die Kapazitäten entsprechend ausgebaut wurden. Hintergrund sei, dass viele Haushalte ihre Energieversorgung stärker absichern möchten – sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Eine eigene Photovoltaikanlage kann dabei helfen, unabhängiger von schwankenden Energiepreisen zu werden. Während Bestandskunden durch langfristige Beschaffungsstrategien derzeit stabile Preise hätten, zeigten sich an den internationalen Märkten bereits erste deutliche Ausschläge.
Auch bei Technologien wie Wallboxen für Elektroautos und Wärmepumpen steigt das Interesse spürbar. Laut Thon dürfte sich diese Entwicklung weiter verstärken, solange die geopolitische Lage im Nahen Osten angespannt bleibt. Er weist darauf hin, dass die aktuelle Situation verdeutliche, wie wichtig es sei, die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern. Elektrifizierung spiele dabei eine zentrale Rolle, während erneuerbare Energien zur Stabilität beitragen. Systeme wie Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und Stromspeicher seien bereits weit verbreitet, und die derzeitige Lage beschleunige bestehende Trends zusätzlich.
Worauf Hausbesitzer bei Solaranlagen jetzt achten sollten
1. Angebote frühzeitig einholen
Wer eine Solaranlage plant, sollte sich rechtzeitig um Angebote kümmern. In angespannten Marktsituationen können sich Wartezeiten verlängern, sodass ein früher Vergleich sinnvoll ist.
2. Anlage passend zum Verbrauch planen
Entscheidend ist nicht die größtmögliche Anlage, sondern eine Lösung, die zum eigenen Stromverbrauch passt. Dabei sollte auch zukünftiger Bedarf, etwa durch ein Elektroauto oder Klimaanlagen, berücksichtigt werden. Da eingespeister Strom aktuell deutlich geringer vergütet wird als der Bezug aus dem Netz kostet, lohnt sich ein hoher Eigenverbrauch besonders.
3. Speicher erhöht Eigenverbrauch und Unabhängigkeit
Viele Haushalte entscheiden sich zusätzlich für einen Batteriespeicher. Damit kann selbst erzeugter Strom auch ohne Sonneneinstrahlung genutzt werden. In Kombination mit einer passenden Anlage lässt sich der Eigenverbrauch deutlich steigern und ein hoher Grad an Unabhängigkeit erreichen.
4. Stromtarif bewusst wählen
Dynamische Stromtarife bieten Einsparpotenzial, bergen jedoch auch Risiken bei stark schwankenden Börsenpreisen. Alternativ können feste Tarife mehr Planungssicherheit bieten. In Verbindung mit intelligenten Energiemanagementsystemen lassen sich Verbrauch und Kosten zusätzlich optimieren, etwa durch das Laden von Speichern zu günstigen Zeiten.
5. Kauf meist wirtschaftlicher als Miete
Analysen zeigen, dass der Kauf einer Solaranlage langfristig häufig günstiger ist als ein Mietmodell. Zudem stehen verschiedene Förderprogramme auf staatlicher, regionaler und kommunaler Ebene zur Verfügung, die die Investition erleichtern können.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von E.ON Energie Deutschland GmbH/Veröffentlicht am 17.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.